Also jetzt haben wir im Social Skills Kurs alle einen eigenen Blog erstellt und die Aufgabe, die wir nun bearbeiten sollen ist es, zu erklären, was ein Weblog ist, so dass alle, die davon noch nie wa sgehört haben (so wie ich gestern) dann Bescheid wissen. Ich fang mal damit an, was Wikipedia zu Blogs schreibt. So als Einstieg.
Ein Weblog [ˈwɛblɒg] (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), meist abgekürzt als Blog [blɒg], ist ein auf einer Webseite geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Es handelt sich damit zwar um eine Website, die aber im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst. Ein Blog ist ein für den Herausgeber („Blogger“) und seine Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern kann es einem Internetforum ähneln, je nach Inhalt aber auch einer Elektronischen Zeitung.
Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet. Die Begriffe Blog, Blogger und bloggen haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind im Duden und Wahrig eingetragen.
Jetzt mal noch ein paar geschichtliche Infos:
Die Bezeichnung “Weblog” wurde 1997 von John Borgar geprägt. Anfang 1999 gab es bereits oder – wie man will – erst 23 Weblogs, Ende 1999 sind es bereits Hunderte (siehe zur Geschichte der Weblogs: Rebecca Blood: weblogs: a history and perspective vom September 2000). Mittlerweile hat allein Blogger.com 520.000 registrierte Benutzer und täglich kommen 1.500 bis 2.500 hinzu. Zu aktuelleren Zahlen siehe Lia Steakley: “Is This One Nation”, in: Wired vom 24. August 2002. Die englischsprachigen Blogcount und Blogcensus widmen sich laufend solchen Fragen, wie groß die Blogosphere ist, wieviele Blogs aktiv sind und veröffentlichen soziodemographischen Statistiken über Blogs (Geschlecht, Alter und Sprachen der Blogger usw.).
Na gut, aber mit einem Blog kann man auch noch andere Dinge tun. Um mal am Anfang zu bleiben, kommt am am Einfachsten zu einem eigenen Blog, in dem man sich einen Anbieter sucht und dort anmeldet und ein eigenes Blog einrichtet. So ein Anbieter ist z.B. wordpress.com. und da kann man dann seinen eigenen Blog gestalten. Natürlich kann man da als erstes Texte veröffentlichen, aber eben auch Videos, MP3s und Bilder. Gestern haben wir noch eine tolle Aufzählung gemacht, welche unterschiedlichen Arten von Blogs es gibt. Da waren z.B. Linkblogs, Tagebuchblogs, Literaturblogs oder Themenblogs dabei, um nur ein paar aufzuzählen. Man kann sich auch seinen eigenen Blog ohne einen Anbieter einrichten, aber das ist schon schwieriger, erfordert mehr Wissen und Kostet m,eist auch Geld, da ma ja den Platz im Internet bezahlen muss. Wikipedia hat auch noch ein paar Infos über den Begriff und die Nutzer und die grundlegende Technik, die ich euch jetzt einfach mal reinkopiere.
Eine Reihe von Studien untersuchen die Autoren von Weblogs, beispielsweise in Hinblick auf soziodemographische Merkmale oder Nutzungsmotive. Problematisch ist dabei, dass viele dieser Untersuchungen nicht beanspruchen können, für die Blogosphäre weltweit oder in einem Sprachraum repräsentativ zu sein, weil keine Informationen über die Grundgesamtheit vorliegen. Eine vergleichende Gegenüberstellung von 29 Studien (deutsch- und englischsprachige Blogger) haben Neuberger/Nuernbergk/Rischke[1] im Frühjahr 2007 veröffentlicht.
Eine zentrale Erkenntnis dieser Untersuchungen ist, dass die Mehrzahl der Blogger persönliche Erfahrungen und Erlebnisse publizieren, das Weblog also als eine Variante des Online-Journals verwendet.
Der Medienjournalist Stefan Niggemeier, Mitgründer von BILDblog und Betreiber eines weiteren Weblogs auf seiner eigenen Internetseite, schrieb über sein Motiv des Bloggens: „Für mich ist es eine Sucht. Ein unstillbarer Hunger nach Aufmerksamkeit. Oder, um es positiver und weniger egozentrisch zu sagen: nach Kommunikation.“[2]
Charakteristisch für Weblog-Publishing-Systeme ist, dass es mit ihnen sehr einfach ist, Webseiten zu publizieren. Weblog-Publishing-Systeme sind einfache Content-Management-Systeme, die das Einfügen neuer Inhalte sowie die Veränderung bestehender Inhalte auch für Nutzer ermöglichen, die über keine oder nur geringe Kenntnisse im WebdesignTemplates vornehmen.Weblog-Software kann auf eigenem Webspace installiert oder als ASP-Dienst bei kostenlosen oder kostenpflichtigen Anbietern genutzt werden.
Zu den bekanntesten Systemen zur Selbstinstallation gehören die Systeme Serendipity, WordPress, Movable Type und Textpattern, welche meist auf einer PHP-MySQL-Lösung basieren.
ASP-Plattformen im deutschsprachigen Raum sind z. B. Livejournal, Twoday.net oder Blogger.de.Die in den jeweiligen Programmen gemachten Einträge sind zum größten Teil auch per RSS-Newsfeed lesbar. Dafür erscheint ein Icon in modernen Browsern (z. B. der Adressleiste) oder/und es wird ein Hyperlink bereitgestellt, welcher mit der zu abonnierenden Datei verbunden ist.
So jetzt das waren jetzt viele Infos, aber am besten sieht man es ja an einem Beispiel. Das erste Beispiel das ihr seht ist mein Blog, auf dem hier gerade diesen Text lest, aber ich zeig euch auch noch andere. Wenn ihr da drauf geht, dann seht ihr den Blog von meiner Nachbarin.
http://laxativa.wordpress.com/
Es gibt aber auch noch andere Blogs:
Den find ich auch ganz witzig, ein Bericht über das manchmal seltsame Verhalten von Frauen.
Ist auch ein guter Blog, vor allem für einen Politikwissenschaftsstudenten, wie mich
Jetzt habt ihr euch mal drei Beispiele anschauen können, aber es interessiert euch bestimmt auch, was man bei einem Blog so alles beachten muss. Da gibt es zeimlich viele Dinge. Wenn man Bilder oder Videos auf dem eigenen Blog veröffentlicht und dieser Blog ist nicht anonym, kann es passieren, dass man in Konflikt mit den Urheberrechten gerät und viel Geld als Strafe zahlen muss. Man kann natürlich auch seine ganz privaten Blog machen und beim Einrichten angeben, dass er nicht in Suchmaschinen auftauchen soll, sodass man seine URL nur an Frende weitergeben kann. Desweiteren kann man natürlich eine Blogosphäre schaffen, indem man sich auf andere Internetseiten verlinkt oder Links zu Texten, Bildern oder Vidoes auf anderen Seiten macht, um die Menschen, die den eigenen Blog sehen, darauf aufmerksam zu machen. Das nennt man dann Trackback. Um es also mal ganz trivial zu sagen, ist ein Blog so etwas wie ein eigener Platz im Internet, in dem man relativ einfach Dinge veröffentlichen kann und der zu ganz unterschiedlichen Zwecken – privat, beruflich oder für das Hobby- genutzt werden kann. Interessant ist dabei auch, dass man als Internetuser bei anderen Blogs Kommentare hinterlassen kann und so eine gewisse Kommunikation zu einem bestimten Thema entsteht. Außerdem kann man über einen Blog den man gefunden hat, oft auch noch andere, ähnliche Blogs finden, indem man sich die Blogroll ansieht und damit sehen kann, wo dieser Blog überall verlinkt ist. Noch eine praktische Sache, die ein WEblog mit sich bringt, ist das RSS. Mit diesem System kann man quasi Blogs, die einen besondrs interessieren abonnieren und erfährt so immer automatisch, was es auf diesen Blogs gerade Neues gibt ohne, dass man ständig nachesehen muss. Am besten lernt man eigentlich, was ein Blog ist, wennm an sich selbst einen entwirft und dann einfachmal ausprobiert. ich selbst war bis gestern noch vollkommen unwissend, was Blogs überhaupt sind und es ist wirklich sehr benutzerfreundlich und einfach zu handhaben und man kann sehr leicht Dinge, die man schon immer mal loswerden wollte veröffentlichen, ohne Geld dafür zahlen zu müssen (die meisten Blogs sind kostenlos, da sie über Werbung finanziert werden) und ohne großes technisches Wissen haben zu müssen.
Ich zeig euch jetzt noch ein Bild, dass ich auf meinem Blog veröffentlicht habe, weil es mir gut gefällt und daran könnt ihr auch sehen, das ein Weblog etwas sehr individuelles ist und außerdem eine siziale PLattform zur Kommunikation mit der Welt bietet.
Ich hoffe ihr könnt euch jetzt etwas unter einem Weblog vorstellen und seid nicht mehr so ahnungslos, wie ich es gestern noch war.
